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Schroth-Kur [Fastenkuren]

Die meist in drei bis vier Wochen stationär durchgeführte Schroth-Kur gliedert sich in drei Bereiche: Heilfasten mit einer unbegrenzten Menge trockener Semmeln, ergänzt durch wenig Reis, Grieß, Hafer und etwas Gemüse, Wechsel von Trockentagen (bis zu 1/8l Wein) und Trinktagen (1/2 bis 1l Wein, kein Wasser) und feuchtwarme Wickel zum "Entschlacken". Diese einseitige Kost ist auch für kürzere Zeit nicht empfehlenswert. Manche Kliniken bieten die Kur in abgewandelter Form mit einer höheren Flüssigkeitsmenge an.

 

Plus:

  • keine Positiva

 

Minus:

  • zu geringe Trinkmengen (Wasser ist verboten), dafür zu hoher Alkoholkonsum
  • Einseitigkeit führt zu Nährstoffmangel (Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamine)
  • Nicht verwertbare Stoffwechselprodukte lagern sich nicht als "Schlacken" ab, sondern werden über die Nieren ausgeschieden
  • Ernährungsumstellung fehlt