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Lab

Enzym, das aus dem Labmagen von Kälbern gewonnen oder gentechnisch von Bakterien hergestellt wird. Es spaltet das Milcheiweiß Kasein, lässt Milch gerinnen und wird zur Herstellung von Käse eingesetzt.

Laktase

Enzym, das von der Darmschleimhaut ausgeschüttet wird und Laktose in seine Bestandteile Glukose und Galaktose aufspaltet, um so vom Körper resorbiert werden zu können.

Laktose

Milchzucker. Ist ein Zweifachzucker, der aus 1 Molekül Glukose und 1 Molekül Galaktose besteht. Laktose ist in Milch, Milchprodukten und als Hilfsstoff in zahlreichen Tabletten enthalten.

Laktoseintoleranz

Infolge eines angeborenen oder erworbenen Mangels an Laktase wird die Laktose nicht gespalten. Laktose gelangt nahezu unverändert in den Dickdarm und wird dort vergoren. Es kommt zu Blähungen, krampfartigen Bauchschmerzen und Durchfällen. Die Laktoseintoleranz tritt häufig als Begleiterscheinung von akuten und chronischen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes auf. 
Die einfachste Methode um eine Laktoseintoleranz feststellen zu können ist der Wasserstoffatemtest oder H2-Test. Die Dickdarmbakterien verstoffwechseln die ungespaltene Laktose und produzieren Wasserstoff, der dann über die Lunge abgeatmet wird. Die Menge des abgeatmeten Wasserstoffs ist abhängig von der Laktosemenge, die in den Dickdarm gelangt. Ist die Konzentration von Wasserstoff über einen gewissen Wert gestiegen, deutet das auf eine Laktoseintoleranz hin.

LDL

Lipoprotein mit niedriger Dichte, transportiert v.a. Cholesterin im Blut.

Leguminosen
Auch Hülsenfrüchtler genannt, gehören zur Pflanzenfamilie der Fabacaea. Ihre Früchte und Samen aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler sind die Hülsenfrüchte. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts und der großen Erträge weltweit sind sie ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Zu den Hülsenfrüchten zählen z. B. Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen und Sojabohnen.
Leistungsumsatz

Die Energie, die im Gegensatz zum Grundumsatz für körperliche Aktivitäten umgesetzt wird. Der Leistungsumsatz unterscheidet sich in Arbeitsumsatz und Freizeitsumsatz.

Lektine (Hämagglutinine)

Stoffe, die eine Verklumpung der roten Blutkörperchen verursachen und eine Entzündung der Darmschleimhaut auslösen können. Sie kommen in rohen Hülsenfrüchten vor, die daher nur gekocht gegessen werden sollten.

Leptin
Leptin ist ein Hormon und wird von den Fettzellen gebildet. Es vermittelt ein Sättigungsgefühl.
Leukozyten
Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen und Körperzellen, die spezielle Aufgaben in der Abwehr von Krankheitserregern und körperfremden Strukturen erfüllen. Sie finden sich u. a. im Blut, Knochenmark und anderen lymphatischen Organen.
Lezithin

Fettähnlicher Stoff, der ein wichtiger Bestandteil von Zellwänden ist und v.a. im Nervengewebe vorkommt. Als Gallenbestandteil wirkt Lezithin als Emulgator für das Nahrungsfett. Eigelb, Pflanzenwurzeln und –knollen, Pflanzenöle und Hülsenfrüchte sind reich an Lezithin. In der Lebensmittelverarbeitung wird Lezithin (E 322) als Antioxidationsmittel, Emulgator, Stabilisator und Mehlbehandlungsmittel eingesetzt. Dafür wird es meist aus Sojabohnen gewonnen. Lezithin ist kein lebensnotwendiger Nahrungsbestandteil.

Lipoproteine

Aus einer Eiweißkomponente und einer Fettkomponente bestehende wasserlösliche Stoffe. Sie transportieren im Blut Fette und fettähnliche Stoffe, die nicht wasserlöslich sind. Eingeteilt werden die Lipoproteine nach ihrer Dichte in VLDL (very low density lipoproteins), LDL (low density lipoproteins) und HDL (high density lipoproteins). VLDL transportieren Triglyzeride, LDL und HDL hauptsächlich Cholesterin.