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ernährung heute, aktuelle Ausgabe [1_2014]

im fokus: Zahlen, Daten, Fakten – was hat Gewicht?

Vom Boulevard ist man es gewöhnt und erwartet man es auch: unterhalten zu werden – nicht ernsthaft informiert. Da häufen sich Gerüchte, vieles ist widersprüchlich, es geht um emotionalisierte Berichterstattung, Sachverhalte werden vorenthalten, verkürzt, verzerrt oder pauschalisiert. Auch die Debatte rund ums Essen wird häufig emotional geführt. Was im persönlichen Gespräch völlig normal ist, wird im wissenschaftlichen und medialen Diskurs zum Problem. Schon die Ableitung von sauberen und umfassenden Studienergebnissen in konkrete Handlungsempfehlungen ist nicht leicht. Was ist gesichert? Worauf ist zu achten? Lassen sich Ursache und Wirkung belegen? Und wo zeigt sich nur ein Zusammenhang, ohne dass man Henne und Ei kennt? Was kann man besten Wissens und Gewissens empfehlen? Was hat also Evidenz? Noch? Oder erst? Wie entwickelt sich die Faktenlage in einer relativ jungen Wissenschaft? Und warum ist es gerade bei der Ernährung oft so schwierig, valide Aussagen zu treffen? Kritisch wird es auch, wenn bei gleicher Datenbasis unterschiedliche Schlussfolgerungen gezogen werden. Oder wenn sich wissenschaftliche Erkenntnisse aufgrund medienwirksamer Methoden nur noch als „Sounds like Science" öffentlich spiegeln. Fest steht das Prädikat: ein kritischer Blick – sehr empfehlendswert!

ernährung heute 1_2014, Seite 01 , Covertext, Autorin: Mag. Marlies Gruber
Inhalt ernährung heute 1_2014
im fokus  | Hard Facts: Evidenz in der Ernährungsforschung | Eine Studie sagt … | forschung Gesundheitsorientierte Forschung | Wie isst die Jugend? | kommunikation Kindliches Gewicht als soziales Phänomen? | Kinder in der Medienwelt | lebensmittel Halbes Vollkorn | Schön scharf gegen Übergewicht? | bewegung Was bewirkt Sport im Gehirn?