01.03.2016

Almased

Almased ist der Name einer Formuladiät auf der Basis von Sojaeiweiß und Magermilchpulver, das in Apotheken erhältlich ist. Wie alle Formuladiäten werden auch hier eine oder mehrere Mahlzeiten durch einen Eiweißdrink ersetzt. Es gelten alle Vor- und Nachteile, wie sie auch im Übersichtsartikel zu Formuladiäten beschrieben werden.

Almased schlägt zur Gewichtsreduktion ein 14-Tage-Programm in vier Phasen vor. Begonnen wird mit der dreitägigen Startphase in der täglich drei Almased-Shakes mit fettarmer Milch, Wasser oder Buttermilch angerührt und durch Gemüsebrühe und zwei bis drei Litern kalorienarmer Flüssigkeit ergänzt werden. Mit einem Shake nimmt man etwa 230 kcal zu sich. Alle anderen Lebensmittel sollen gemieden werden.

Von Tag vier bis sieben geht es mit der Reduktionsphase weiter. Hier wird zum Frühstück und Abendessen ein Shake getrunken und mittags eine kohlenhydratarme Mahlzeit eingeplant. Passt es besser zum persönlichen Tagesablauf, kann man statt der Abend- auch die Mittagsmahlzeit durch den Shake ersetzen.

 

In vier Phasen zum Zielgewicht

Die dritte Stufe ist die dreitägige Stabilitätsphase. Nur mehr eine Mahlzeit wird durch den Almased-Drink ersetzt, zwei weitere Hauptmahlzeiten setzen sich aus herkömmlichen Lebensmitteln zusammen. Phase vier trägt den klingenden Namen „Leben“. Der Esstag besteht nun aus drei Hauptmahlzeiten plus einem Almased-Drink morgens oder abends. Nach 14 Tagen ist das Programm zu Ende. Es sei denn, man hat sein Gewichtsziel noch nicht erreicht, dann soll man die Reduktions- und Stabilitätsphasen einfach verlängern.

Unterstützend erhält man eine Broschüre mit dem 14-Tage-Programm inklusive Rezeptvorschlägen oder kann die Apps für Smartphones nutzen.

 

PLUS

  • hilfreiche Unterlagen (Broschüre mit Rezeptvorschlägen, Kochbuch, Magazin, Apps) motivieren und vermitteln etwas Hintergrundwissen zur Ernährungsumstellung
  • Umstellung der Ernährungsgewohnheiten ist das langfristige Ziel

 

MINUS

  • kein integriertes Bewegungsprogramm
  • Mit Obst soll „sparsam“ umgegangen werden.
  • Zusätzlich werden Ballaststoff-, Vitamin-, Mineralstoff- und Basenpräparate empfohlen.

 


Literatur

Konsument 4/2014: Schlankheitsmittel aus Drogerien.

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