4_2010, Konsum im Spiegel

4_2010 Konsum im Spiegel

Im Fokus

Romantisiert. Trendforscher prognostizieren eine weitere Zunahme von vorgefertigten Produkten auf unserem Speisenplan. Dabei sehnen sich viele nach Ursprünglichem und Echtem, nach Handwerk und Nähe, nach dem Greißler ums Eck. Die romantische Vorstellung, sich autark zu versorgen, geht um. Doch wir leben im Überfluss und in Widersprüchen, unter Zeitknappheit und Effizienzdruck. Wir kommen an verarbeiteten Lebensmitteln nicht vorbei, und kaum jemand würde ernsthaft behaupten, dies zu wollen. Jede zweite Frau unter 40 Jahren kann nicht mehr kochen und bei vielen wird teuer in die Küchenausstattung investiert, jedoch kaum gekocht. Und das Angebot für singuläre Bedürfnisse nimmt stetig zu, das Vertrauen der Konsumenten in die Produkte ist aber ambivalent. Frisch, haltbar und ohne Konservierungsstoffe sollen sie sein, die „Mittel zum Leben". Geht das zusammen? Neue Technologien geben hier Lösungen vor. Doch auch da regt sich Skepsis. Vertrauen erwecken nachvollziehbare und nachhaltige Wege. Dafür bedarf es struktureller Änderungen und eigener Fertigkeiten. Wer weiß, wie's im Kleinen funktioniert, braucht nicht blind zu vertrauen, kann die Spreu vom Weizen trennen und Produkte (ein-)schätzen. Welche Entwicklungen zeichnen sich auf Verbraucher- und Produzentenseite ab? [mg]

Inhalt

Im Fokus: Seite 03-06, Autorin: Mag. Marlies Gruber

Blaue Blumen essen?

Einstieg. Umstieg. Ausstieg. Das gesamte System Essen wird sich in enormen Tempo fundamental ändern, sind sich Trendforscher einig. Fast unbemerkt werden wir dadurch auch uns selbst ein Stück neu erfinden. Viele tun sich (noch) schwer damit, dabei ist die Angst vor Veränderung unbegründet.

Im Fokus: Seite 07-08, Autorin: Mag. Angela Mörixbauer

Die Angst vor der E-Nummer

Natürlich sicher. Konsumenten wollen natürliche Lebensmittel. Ohne Konservierungsstoffe. Mit langer Haltbarkeit. Geht das? Und wenn ja, welche Lösungsstrategien hat die Lebensmittelproduktion parat?

Im Fokus: Seite 09, Autorin: Mag. Angela Mörixbauer

Salz lass’ nach

Zu viel. Der Salzkonsum ist zu hoch - das ist nichts Neues. Neu sind allerdings immer mehr Maßnahmen zur Salzreduktion auf Bevölkerungsebene - sowohl national wie EU-weit.

Im Fokus: Seite 10, Autorin: Mag. Angela Mörixbauer

Wichtige technologische Funktion

Geschmack. Klaus Dürrschmid ist Experte für Lebensmittelsensorik und Consumer Science an der Universität für Bodenkultur in Wien. ernährung heute hat mit ihm über Salz gesprochen.

in diskussion: Seite 11, Autorin: Mag. Ulrike Keller

Bad COP

Hitzige Diskussion. Cholesterin hat „böse" Abkömmlinge: Wird es oxidiert, entstehen Verbindungen, die - so wird vermutet - hauptsächlich für die negativen Effekte von Cholesterin verantwortlich sind.

psychologie & ernährung: Seite 12-13, Autorin: Mag. Karin Lobner

Schokoautobahn im Gehirn

Bauchlastig. Während man lange Zeit vom bewussten und vernünftigen Konsumenten ausging, zeigt die aktuelle Hirnforschung, dass das Ernährungsverhalten überwiegend an der Vernunft vorbei gesteuert wird. Ess-Entscheidungen neuropädagogisch betrachtet.

psychologie & ernährung: Seite 14, Autorin: Mag. Sabine Dämon

Wenn ich nur aufhören könnte ...

Abhängig. Ist übermäßiges Essen eine Sucht? Oder ist Sucht eine bequeme Ausrede adipöser Menschen für ihr Essverhalten? Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre geben immer tiefere Einblicke in die neurobiologischen Mechanismen von Hunger und Sättigung.

serie: prosit leben!  Seite 15, Autorin: Mag. Maria Wieser

Mahlzeit, Kinder!

Ess-ABC. Täglich Nudeln mit ohne alles? Süßes, sonst gibt's Saures? Rumstochern beim Mittagessen und dann während des restlichen Tages kleine Happen schnappen? Katastrophe, sagt der Ernährungsberater. Alltag, sagt die Mutter.

ernährung, diätetik: Seite 16-17, Autorin: Mag. Maria Wieser

Das A-Team der modernen Kindermedizin

Neue Leiden. Windpocken, Scharlach und Mumps sind heute „weggeimpft". Dafür breiten sich andere Kinderkrankheiten aus. Der „Virus", der dafür verantwortlich ist, könnte ein gesellschaftlicher sein, übertragen vom modernen Lebensstil. Aktuelle Forschungssplitter zur „New Pediatric Morbidity". .

prävention: Seite 18-19, Autorin: Mag. Ulrike Keller

Gesundheit will gelernt sein

Förderlich. Gesundheitsförderungsprogramme machen Schule - auf jeden Fall für die Dauer des Projekts. Wie wirksam und nachhaltig sind sie? Und gibt es Best-Practice-Beispiele in Österreich

NEWSLETTER

Wissenschaftliche Information

Wissenschaftsbasierte Informationen, Tipps zu den Lebensmitteln der Saison, Events, aktuelle Themen und/oder ...

SO WILL ICH SEIN?
Aktuelle Buchvorstellungen

NEU Aufgedeckt. Gerüchteküche und Ernährungsmythen

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

LESEN ALLE BUCHTIPPS ANSEHEN

Für Kinder mit Zöliakie kochen!

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

LESEN ALLE BUCHTIPPS ANSEHEN

Wenn das Spiegelbild ein Eigenleben führt

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

LESEN ALLE BUCHTIPPS ANSEHEN

NEU Ins Leben starten

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

LESEN ALLE BUCHTIPPS ANSEHEN

Das Viva-Mayr Kochbuch

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

LESEN ALLE BUCHTIPPS ANSEHEN

Die Molekülchen Küche-Experimente für Nachwuchs-Köche

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

LESEN ALLE BUCHTIPPS ANSEHEN