30.06.2010

Gerade im Sommer: Bewusste Trinkpausen einläuten - Besonders Kinder und Ältere sollten öfters "über den Durst" trinken

Trinken ist mehr als bloßes Durststillen. Denn ist man nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schlägt sich dies auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit: Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Kreislaufkollaps sowie Herz- und Nierenfunktionsstörungen können die Folgen sein. Speziell Kinder, ältere Menschen und Sportler sollten bereits im Vorhinein genug trinken, damit es nicht kritisch wird.

Trinken ist mehr als bloßes Durststillen. Denn ist man nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, schlägt sich dies auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit: Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Kreislaufkollaps sowie Herz- und Nierenfunktionsstörungen können die Folgen sein. Speziell Kinder, ältere Menschen und Sportler sollten bereits im Vorhinein genug trinken, damit es nicht kritisch wird.

Da der Wassergehalt im Körper mit den Jahren kontinuierlich von 70 % bei Babys über zirka 60 % bei Erwachsenen bis hin zu knapp 50 % im Alter von 85 Jahren abnimmt, ist es gerade bei den Kleinsten wichtig, ausreichend zu trinken. Darüber hinaus ist bei Kindern das Durstgefühl noch nicht voll entwickelt. Auch sind sie körperlich aktiver als Erwachsene, schwitzen beim Spielen und denken oft nicht daran, zu trinken. "Vor allem im Sommer sollten Eltern ihren Kindern regelmäßig Getränke anbieten und sie beim Herumtollen zu Trinkpausen animieren - am besten noch bevor die Kleinen Durst verspüren. Denn das Signal 'Wasserbedarf' sendet der Körper erst, wenn man schon auf dem Trockenen sitzt", erklärt Marlies Gruber vom forum. ernährung heute. 

Da das Durstgefühl mit dem Alter abnimmt, sind auch ältere Menschen gefährdet, nicht genug zu trinken. Zudem verringern sie oft aufgrund von beschwerlichem Toilettengang oder möglicher Inkontinenz bewusst ihre Flüssigkeitsaufnahme. "Abwechslung und tägliche Trink-Rituale können helfen, die nötige Flüssigkeitszufuhr zu erreichen: Etwa ein Glas Saft nach dem Aufstehen, Trinken während dem Fernsehen oder Radio-hören, eine Flasche Wasser dort platzieren, wo man sich am meisten aufhält oder am häufigsten vorbei kommt", empfiehlt Marlies Gruber.

Geschmack animiert

Der Gaumen freut sich über Vielfalt: Je besser es schmeckt, desto mehr wird getrunken. Neben der subjektiven Geschmacksvorliebe sollte aber auch der Energiegehalt der Getränke berücksichtigt werden. Während kalorienfreie oder -arme Getränke wie (Mineral-)Wasser, ungesüßte Früchte- und Kräutertees, Near-Water-Getränke und gespritzte Fruchtsäfte für jede Situation geeignet und wahre Durstlöscher sind, stillen andere Getränke neben dem Durst weitere Bedürfnisse. So können 100 %-Fruchtsäfte und Smoothies eine Portion Obst ersetzen und den Körper mit Vitaminen versorgen. Nach dem Sport und bei starkem Schwitzen sind gespritzte Säfte oder Sportgetränke aufgrund ihres Kohlenhydrat- und Natriumgehaltes ideal. Geht es um Gusto, Genuss und Abwechslung, regen auch Erfrischungsgetränke zum Trinken an.

Energiegehalt im Hinterkopf

Hat man wenig Appetit, versorgen "flüssige Kalorien" den Körper auf einfache Weise mit Energie. Oftmals kommen sie jedoch unbewusst hinzu. Es lohnt sich daher, auch bei der Getränkewahl genau hinzusehen und die Kalorien im Hinterkopf zu haben.

Trinktipps

  • Reichlich trinken: Kinder mindestens 1 Liter, Erwachsene 1,5 bis 2 Liter am Tag.
  • Bei schwerer körperlicher Arbeit, Hitze und Sport erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf bei Kindern auf 2 Liter, bei Erwachsenen auf 3-4 Liter am Tag.
  • Auch bei Erkrankungen wie Fieber, Durchfall und Erbrechen erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf.Regelmäßig über den Tag verteilt trinken.
  • Trinkrationen am besten für einen halben Tag zurechtstellen und regelmäßig zu den Mahlzeiten trinken.
  • Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit; er sollte ohnehin nur in moderaten Mengen getrunken werden (Frauen: 1/8 Liter Wein oder 1 Seiterl Bier, Männer: 1/4 Liter Wein oder 1/2 Liter Bier).
  • Koffeinhaltige Getränke in Maßen genießen (zwei bis drei Tassen Kaffee oder schwarzen Tee am Tag).

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