28.10.2014 von Marlies Gruber

Genussbarometer

Was verstehen die Österreicherinnen und Österreicher unter Genuss? Was ist ihnen wichtig? Wie genießen sie? Wie sieht es aus mit der Genusskompetenz? Essen Genießer und Genusszweifler anders? Unterscheiden sie sich in ihrer subjektiven Lebensqualität, im Gesundheitsinteresse, im Körpergewicht? Ändert sich die Genussfähigkeit mit dem Alter, dem Wohnort, dem Beziehungsstatus? Fragen über Fragen, denen das forum. ernährung heute auf den Grund geht.

Was als Genuss empfunden wird, ist subjektiv und damit individuell verschieden. Einer weitgefassten Definition zufolge wird Genuss "als eine positive Sinnesempfindung verstanden, die mit körperlichem und/oder geistigem Wohlbehagen verbunden ist" [Schulze E, 1992]. Voraussetzung ist in jedem Fall: genießen können.. Dabei lassen sich unterschiedliche Typen festmachen.

Genießer, Genusszweifler und Asketen

Genießer ziehen bei genussvollem Verhalten eine positive Bilanz. Das Genießen wirkt sich bei ihnen positiv auf die Stimmung aus und steigert Selbstbewusstsein und Leistungsfähigkeit. Genusszweifler genießen eigentlich gerne, aber mit schlechtem Gewissen. Sie ängstigt der Gedanke, beim Genießen zu gierig oder unkontrolliert zu handeln; zudem befürchten sie zum Beispiel zeitliche oder finanzielle Kosten. Genussunfähige/Asketen sehen im Genießen keine Vorteile, weder eine gesteigerte Lebensfreude noch eine verbesserte Leistungsfähigkeit - Genießen ist für sie ein überwiegend negatives Erlebnis [Hauer T, 2005]. Die Kategorisierung in die drei Typen lässt sich über Fragen nach den Assoziationen zum Genießen und den persönlichen Auswirkungen von Genussentzug treffen.

Lesen Sie im Ersten Österreichischen Genussbarometer des forum. ernährung heute über die Einstellungen und Haltungen zum Essen und Trinken der Erwachsenen und im f.eh-Genussbarometer "Best Ager" spezifisch zur Gruppe der 60- bis 79-Jährigen. 

 

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