20.03.2020

Lebensmittel richtig lagern und Kosten sparen

f.eh appelliert: Lebensmittel optimal lagern und damit Nährstoffe erhalten sowie Foodwaste reduzieren

Ein Einkauf über das übliche Maß hinaus sowie Hamsterkäufe führen in der Folge oft zu unnötigem Foodwaste und Lebensmittelabfällen. Um dem vorzubeugen, sollten Lebensmittel richtig gelagert werden, appelliert das forum. ernährung heute (f.eh). Dabei gilt es einige Regeln zu beachten. Es empfiehlt sich zudem die dynamische Vorratshaltung nach dem Motto „First in – first out“, um Kosten zu sparen: Neue Produkte landen dabei ganz hinten im Regal und ältere Vorräte wandern sukzessive nach vorne und werden zuerst aufgebraucht. Damit muss der Notvorrat nicht nach einigen Monaten wieder entsorgt werden.

„Das f.eh will mit wissenswerten Tipps und Tricks dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Das reduziert einerseits den anfallenden Abfall und spart andererseits produktionsseitig Ressourcen ein. Nicht zuletzt wirkt sich die richtige Lagerung auch positiv auf’s Geldbörsel aus“, so Marlies Gruber, Geschäftsführerin des f.eh.

Mehl und Müsli umfüllen

Trockene Lebensmittel wie Mehl, Hülsenfrüchte, Teigwaren, getrocknete Kräuter oder Müsli lagern meist in Küchen- oder Vorratsschränken, sollten aber – sobald sie angebraucht sind – in luftdichte Behältnisse aus Glas oder Plastik umgefüllt und mit dem jeweiligen Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden. Das schützt vor Befall durch Haushaltsschädlinge wie etwa Motten und hält die Lebensmittel länger frisch. Kästen neben oder über dem Herd wiederum sind keine idealen Plätze für z. B. Nudeln oder Grieß, da durch das Kochen Dampf aufsteigt.

Obst und Gemüse oftmals kälteempfindlich

Eine Obstschüssel mit frischen Äpfeln, Bananen und Trauben sieht köstlich aus. Doch meist verfärben sich die Früchte rasch und werden matschig. Schuld daran sind Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Marillen, denn sie enthalten große Mengen Ethen. Das Reifegas lässt empfindliches Obst und Gemüse schneller reifen und verderben. Deshalb ist es ratsam, ethenreiche Früchte getrennt von anderen Obst- und Gemüsesorten zu lagern. Natürlich können diese Früchte aber auch genutzt werden, um noch unreifes oder hartes Obst nachreifen zu lassen.
Bei Obst und Gemüse ist auch zu bedenken, dass der Kühlschrank oft nicht der geeignete Ort zur Lagerung ist, da die Luftfeuchtigkeit gering ist: Paprika bekommt nach ein paar Tagen im Kühlschrank glasig-wässrige Stellen. Die Salatgurke wiederum wird runzelig und Zitrusfrüchte reagieren wie z. B. auch Auberginen, Zucchini, Mangos oder Bananen mit Verbräunungen im Inneren und an der Oberfläche, Fremdgeschmacksentwicklung und einem Ausbleiben der Nachreife. Im Kühlschrank gut aufgehoben sind z. B. Blattgemüse, Brokkoli, Salate und Beerenobst. Um dieses kälteliebende Obst und Gemüse knackig und vitaminreich zu erhalten, sollten sie in luftdurchlässigen Folienbeuteln eingekühlt werden, um den Feuchtigkeitsverlust zu mindern und Schimmelbildung zu vermeiden.

Brot: Viele Möglichkeiten für anhaltenden Genuss

Unverpacktes Brot kann in Kunststoffsackerln sowie gut verschließbaren Steingut- und Keramiktöpfen bei Zimmertemperatur und wenig Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Verpacktes Brot hält sich in der Originalverpackung am besten. Damit es nicht austrocknet, sollte es auch gleich wieder in die Verpackung eingeschlagen werden.Frisch eingefrorenes Brot kann im Tiefkühlbeutel bei mindestens -18 °C zwischen ein bis drei Monate gelagert werden. Überschüssiges Brot lässt sich aber auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf im Ofen frisch aufbacken. Auch Weckerl vom Vortag können mit Wasser besprenkelt nochmals resch aufgetoastet werden.

Zur richtigen Lagerung bietet das f.eh ein Quiz an, das viele spannende und wissenswerte Infos vermittelt.

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