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ernährung heute 2_2009

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im fokus

Das Andere verdauen

Wanderschaft. Sie kennen das? Jemand will nur dorthin reisen, wo es auch sicher ein Wiener Schnitzel gibt? Oder wo die fremde Küche bereits bekannt ist und für gut befunden wurde? Nach dem Motto: bloß keine kulinarischen Experimente? Mittlerweile haben Sushi, Couscous & Co auch in unseren Breiten einen vertrauten Platz in der Küche. Sie sind der Migration gefolgt. Das ist nicht neu. Denn Buchteln, Gulasch und Pofesen waren auch nicht zu jeder Zeit Fixsterne am österreichischen Kulinarik-Himmel. Globalisierung, Reisen und Migration bereichern das Nahrungsumfeld, machen es vielschichtiger, nuancierter - Esskultur befindet sich also im stetigen Wandel, denn Speisen reisen mit. „Nationalgerichte" haben daher auch nur eine relativ kurze „Halbwertszeit". Das Schnitzel, wie wir es heute kennen, feiert noch nicht mal seien 150. Geburtstag! Umgekehrt ändert eine Migration auch das Angebot für die Zuwanderer: Nicht immer finden sie „ihre" Zutaten in der neuen Heimat und oftmals bedienen sie sich gerne der neuen Esskultur, passen ihren Lebens- und Ernährungsstil an - oder bewusst auch nicht: Nämlich dann, wenn sie bei den heimischen Speisen bleiben und diese als Ausdruck kultureller Distanz verstanden wissen wollen. Immerhin: Essen stiftet Identität, die wir immer wieder aufs Neue definieren - auch so wandelt sich unsere Esskultur.
ernährung heute 2_2009, Seite 01, Covertext, Autorin: Mag. Marlies Gruber

Wir und die anderen

We are what we eat. „Besser eigenes Brot als fremder Braten", rät ein Sprichwort und deutet damit an, wie stark unsere Ernährung mit kultureller und sozialer Identität verwoben ist. Sie kann dadurch Menschen verbinden, aber auch trennen.
ernährung heute 2_2009, Seite 03-04, Autorin: Mag. Maria Wieser

Der "Healthy Migrant"-Effekt

Unstimmig. „Migration macht krank, Migration verbessert den Gesundheitszustand." Der Widerspruch in dieser Diskussion löst sich nur langsam auf. Zu heterogen ist die Gruppe der Migranten, zu unbefriedigend die Datenlage und zu wenige theoretische Modelle liegen vor, um ein klares Bild zu zeichnen - also eine Skizze ...

ernährung heute 2_2009, Seite 05-06, Autorin: Mag. Marlies Gruber

Wenn Speisen reisen

Vermischt. Der Ort, an dem wir leben, bildet immer weniger den Rahmen, der unser Essen bestimmt. Wir erobern neue Geschmäcker und beziehen immer mehr Länder ein. Auf dem Weg zur weltumspannenden Küche verschwimmen europäische Konturen. Ist das kulinarische Erbe Europas bedroht? 
ernährung heute 2_2009, Seite 07-09, Autorin: Mag. Helga Cvitkovich-Steiner

Eine andere Welt für wenig Geld

Afrika kommt. Neue Küchen müssen durch noch exotischere ersetzt werden. Und während wir aus fremden Töpfen kosten, suchen wir Ankerpunkte, justieren unsere Identität: Hanni Rützler und Uwe Spiekermann im Interview. Die gezähmte Exotik der Fremde, erzählt aus zwei Perspektiven.
ernährung heute 2_2009, Seite 10-11, Autorin: Mag. Helga Cvitkovich-Steiner
gesundheit

Genuss bedeutet ...

Genuss statt Verdruss. Essen,Wohlbefinden und Freude hängen zusammen. Daher ist es wenig überraschend, dass jene, die genießen können, tendenziell auch gesünder sind. Ein Grund mehr, warum die freudvollen Aspekte beim Essen mehr Beachtung verdienen.
ernährung heute 2_2009, Seite 12-13, Autorin: Mag. Marlies Gruber
sport & ernährung

Reguliert Sport den Appetit?

Bewegungshungrig. Steigert Sport den Appetit? Oder steuert er nicht nur den Energie-
verbrauch, sondern macht auch Gusto auf ein gesundes Essverhalten?
ernährung heute 2_2009, Seite 14, Autorin: Mag. Ulrike Keller

Donnerwetter, Blitz!

Schlau. Kinder, die sich viel bewegen, sind nicht nur fitter und gesünder als Unbewegte. Die Bewegung wirkt sich auch positiv auf die geistige und soziale Entwicklung aus.
ernährung heute 2_2009, Seite 15, Autorin: Mag. Karin Lobner
in diskussion

Small World

Unaufhaltsam? Aufgrund des demografischen Alterungsprozesses gewinnen altersspezifische Themen an Bedeutung - so auch die Demenz. Welchen Einfluss allein der Ernährungszustand auf die Entwicklung hat, ist zunehmend gesichert.
ernährung heute 2_2009, Seite 16-17, Autorin: Mag. Marlies Gruber
serie: prävention & therapie

Hitziges Gefecht

Schmerzhafter Zündstoff. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises werden stark mit entzündlichen Reaktionen des Körpers assoziiert. Entzündungsmediatoren wiederum stehen in engem Zusammenhang mit der Ernährungsweise. Ein Ausflug in die Welt der Rheumatologie ...
ernährung heute 2_2009, Seite 18-19, Autorin: Mag. Sabine Dämon