6_2007, Auf den Geschmack gekommen

6_2007 Auf den Geschmack gekommen

Im Fokus

Geschmackvoll sozialisiert. Der Sinn fürs Essbare steuert unser kulinarisches Wahlverhalten. Er schlägt Alarm, wenn etwas giftig oder verdorben ist; er prüft aber auch auf Ähnlichkeiten und Unterschiede einer Speise. Schmeckt sie so, wie wir sie gewohnt sind? Die sinnliche Wahrnehmung ist aber nicht nur ein lebensnotwendiges Prüfelement, sie leitet auch hin zum Genuss. Der Gaumen freut sich, wenn er Aromen-Avantgarde verspüren darf. Entscheidend für die Geschmacksbildung ist die Kunst der Synthese - die Vermischung der grundlegenden Geschmackselemente, also die Speise und weniger das einzelne Lebensmittel. Ebenso wenig wie im Nährwert kann ein Lebensmittel im Geschmack stigmatisiert werden. Denn das Ganze ist mehr als die Summer aller Einzelteile. Und entgegen manchen Gerüchten steht die Ernährungswissenschaft nicht im Widerspruch zur Tafelfreude. Im Gegenteil: Es gilt Geschmack zu beweisen und das Gute vom Vielen zu unterscheiden. Denn wer anders schmecken lernt, wird belohnt: bekommt ein intensiveres Verhältnis zum Essen und weiß wesentlich ausgeprägter zu genießen. Schließlich essen wahre Genussmenschen maßvoll und bleiben eher gesund. Außerdem: Wer nicht genießt, ist ungenießbar! [mg]

Inhalt

Im Fokus: Seite 03-04, Autorin: Mag. Karin Lobner

Wie Geschmacksvorlieben entstehen

Schmackhaft. Menschen essen fast alles, aber wenn sie die Wahl haben, werden bestimmte Geschmacksrichtungen bevorzugt. Welche Vorlieben sind angeboren, welche Abneigungen erlernt?

Im Fokus: Seite 05-06, Autorin: Mag. Marlies Gruber

Sensorische Intelligenz

Feinschmecker. Der Gaumen entscheidet nicht nur, was wir essen und was nicht. Die Fähigkeit, sich am Essen zu delektieren, fördert auch den Gusto nach Abwechslung. Erinnert sich die Zunge? Oder beschert uns erst Emotionalität beim Essen wahre Würze?

Im Fokus: Seite 07-08, Autorin: MMag. Doris Passler 

Der Weg bestimmt das Ziel

Glaubensfrage. Woher unser Essen kommt und wie es verarbeitet wird, soll Einfluss auf den Geschmack haben. Das empfinden viele KonsumentInnen so. Gibt es diese Geschmacksunterschiede tatsächlich und sind sie auf verschiedene Produktionsmethoden zurückzuführen?

Im Fokus: Seite 09, Autorin: Mag. Maria Wieser

Geschmack bewahren

Ausgepackt. Milch im Getränkekarton, Schnittsalat im Plastiksack, Marmelade im Glas - neben produktspezifischen und marketingstrategischen Überlegungen ist die Wahl der Verpackung auch immer eine Frage des guten Geschmacks.

Im Fokus: Seite 10, Autorin: Mag. Petra Borota-Buranich

Die Kunst der Komposition

Sinnliche Essenz. Pizza, Chili con Carne oder Gulasch - was wären sie ohne passende Kräuter und Gewürze? Sie lassen einem nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern sind auch von großem gesundheitlichem Nutzen.

mythen & irrtümer: Seite 11, Autorin: Mag. Maria Wieser

Glutamat: Schwarzes Schaf oder weiße Weste?

Pikant. Ein deutscher Tiefkühl-Riese hat das Experiment gewagt, seine gesamte Produktion auf „frei von Geschmacksverstärkern" umzustellen - und dies vermutlich bereut. Denn offenbar wollen wir doch den würzigen Geschmack von Glutamat.

mythen & irrtümer: Seite 12, Autorin: MMag. Doris Passler

Schaden Mikrowellen?

Harmlos. In den 90er Jahren hat der Mikrowellenherd die Küchentechnik revolutioniert. Heute hat jeder zweite Haushalt einen. Ängste um gesundheitliche Gefahren durch „Strahlung" bestehen aber immer noch.

psychologie & gesundheit: Seite 13, Autorin: Mag. Karin Lobner

Stress schlägt sich auf den Gaumen

Geschmacklos. Wenn die Sorgen zu groß werden: Appetitverlust? Oder Frustessen? Stress hat einen direkten Einfluss auf unser Essverhalten. Auch die Geschmackswahrnehmung verändert sich, wenn wir unter Anspannung stehen.

psychologie & gesundheit: Seite 14, Autorin: Mag. Petra Borota-Buranich

Wer gesund bleiben will, sollte genießen lernen

Genussvoll. Hedonistische Theorien besagen, dass das Grundmotiv des Menschen das Streben nach Lust ist. Genussvolles Essen gehört zu den alltäglichen Freuden, die einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität liefern.

serie - über den tellerrand blicken: Seite 15, Autorin: Mag. Marlies Gruber

Globalisierung und ihr Einfluss

Nutrition Transition II. Auch in Asien, Afrika und Lateinamerika verändern offene Märkte, neue Technologien und globale Kommunikationswege den Lebensstil. Welche Folgen hat das für den Gesundheitszustand der Menschen dort?

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