4_2015: Tierisch exklusive

4_2015 Tierisch exklusive

Im Fokus

Auf den veganen Zug springen viele auf, wenngleich nicht ganz und gar. Denn einmal vegan heißt nicht immer vegan. Die meisten erweitern irgendwann ihren Speiseplan wieder. Der Veganismus hat sich aus der Nische heraus zum Lifestyle-Thema gemausert, treibt Produktinnovationen voran, lässt erkennen, welche Speisen immer schon rein pflanzlich waren, aber erst jetzt als solche wahrgenommen werden. Ganze Kochbücher sind damit zu füllen. Ist Pflanzliches damit auf dem Siegeszug? Immerhin: Jeder zweite US-Amerikaner gibt an, im vergangenen Jahr seinen Obst- und Gemüsekonsum gesteigert zu haben, jeder dritte wählt Obst als Nachmittagssnack, und der Gemüsegeschmack macht sich vor allem bei Säften, Crackern, Pizza und Fertiggerichten breit. Strikt ohne tierische Produkte zu leben, ist aber nach wie vor ein Minderheitenprogramm, für die einen eine tierethische Konsequenz, für die anderen ein – mitunter steiniger – gesunder Weg. Veganismus dient einigen auch nur zur Distinktion und Identitätsstiftung, während mancheeine Essstörung kaschieren. Das Thema ist komplex, die Implikationen sind weitreichend. Wie steht es um Wahrnehmung und Wirklichkeit? [mg]

Inhalt

 

 

Fokus: Seite 03-05, Autor: Marlies Gruber

Vegan – ein soziales Tatoo

Bei den Trends rund ums Essen lassen sich derzeit zwei Pole ausmachen: Paleo und vegan. Verschiedener kann die Kost nicht sein. Doch während Paleo hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt, hat der Veganismus schon Fuß gefasst. Wie sieht es mit den psychologischen Hintergründen aus? Was spiegelt vegan? und welche Motive sind ausschlaggebend?

Fokus: Seite 06-07, Autorin: Elisabeth Rudolph und Marlies Gruber

V-Labeling

Aus einem Nischenmarkt ist ein Absatzmarkt geworden. Das vegane Produktsortiment nimmt im Handel rasant zu. Doch wie sieht es mit der Kennzeichnung aus? Ist „rein pflanzlich“ auch vegan? Ein Blick auf die aktuelle rechtliche Lage.

Fokus: Seite 08, Autorin: Elisabeth Rudolph

Gepflanzt? Was ist dran am Hype?

Meinungen halten sich ziemlich hartnäckig, auch wenn sie bei näherem Hinsehen nicht haltbar sind. Ohne Fleisch keine Kraft! Mit veganer Ernährung kann man den Nährstoffbedarf nicht decken! Veganer können fast nichts mehr essen! Was ist dran an diesen Aussagen?

Lebensmittel: Seite 10-13, Autor: Eva Derndorfer

Wenn Mikroorganismen arbeiten:
Fermentation

Zuerst erlebte das Kochen ein Revival, dann das Grillen. Seit ein paar Jahren wird vermehrt eingerext. Urban Gardening wurde zum Hype. Imkern wird vor allem in Städten von der jungen Generation entdeckt. Neu im Trend – und doch eigentlich uralt – ist das Fermentieren. In unserem Speiseplan ist es verbreiteter, als manche denken.

Prävention: Seite 14-15, Autorin: Angela Mörixbauer

Schlaganfall vorbeugen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren 2014 mit Abstand die häufigste Todesursache in Österreich. 42 % aller Sterbefälle sind darauf zurückzuführen, das sind 33 000 Menschen. Nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen ist Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Auslöser für eine schwere Behinderung im Erwachsenenalter. Abgesehen vom persönlichen Leid verursacht dies massive Kosten für das Gesundheitssystem. Der Primärprävention kommt daher besondere Bedeutung zu.

Prävention: Seite 16-17, Autor: Angela Mörixbauer

Rapsöl: Heimisch mediterran?

Die mediterrane Ernährungsweise wird als Essmuster zur Gesundheitsförderung und Prävention von Adipositas, kardiovaskulären und anderen ernährungsabhängigen Krankheiten gesehen. Studien zur Wirksamkeit vergleichen dabei häufig den Effekt einer Ernährung, die reich an Olivenöl ist, mit jener, die reich an gesättigten Fettsäuren ist. Kann das bei uns heimische Rapsöl eine probate Alternative zu Olivenöl sein?

Adipositas: Seite 18-19, Autoren: Theresa Janson

Gefahrenquelle Fettgewebe

Dass starkes Übergewicht nicht gesund ist, weiß man. Neu ist, dass das Fettgewebe Adipöser mehr Entzündungsmarker produziert als bisher vermutet. Diese machen den Körper krank und mischen sich sogar in die Psyche ein. Dagegenlenken kann, wer sich ausreichend bewegt.

Seite 20, Autoren: Melissa Vallant und Marlies Gruber

Genetischer Mechanismus
bei Übergewicht

Übergewicht und Genetik – gerne schieben manche die Ursache für das zu hohe Körpergewicht den Genen zu. Und tatsächlich steht seit acht Jahren das FTO-Gen im Fokus der Forschung. Nun gelang es, den Mechanismus der betroffenen Erbanlage und damit einen Grund für Fettleibigkeit zu erforschen.

Serie Urban Gardening: Seite 21-23, Autorin: Barbara Stadlmayr

Gärtnern als Mittel der Bewusstseinsbildung
und Lebensmittelkommunikation

Gärtnern tut Körper und Seele gut. Ändert das Garteln aber auch den Umgang mit Lebensmitteln? Kann es etwa den Konsum von Obst und Gemüse beeinflussen? Und falls ja – wie? Dazu haben wir Studien durchforstet und mit Stefan Scholz von der City Farm Schönbrunn in Wien gesprochen.

Literaturliste Magazin 4_2015

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Aktuelle Buchvorstellungen

NEU Aufgedeckt. Gerüchteküche und Ernährungsmythen

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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Für Kinder mit Zöliakie kochen!

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
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Wenn das Spiegelbild ein Eigenleben führt

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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NEU Ins Leben starten

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
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Das Viva-Mayr Kochbuch

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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Die Molekülchen Küche-Experimente für Nachwuchs-Köche

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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