Kriterien für sinnvolle Diäten

Diäten zur Gewichtsreduktion gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Zur langfristigen Bikinifigur führen allerdings die wenigsten. Oft sind die propagierten Konzepte nur als kurzfristige Maßnahme angelegt, einseitig in der Lebensmittelauswahl oder sie widersprechen anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im ungünstigsten Fall sind gesundheitliche Schäden zu erwarten, weil die Lebensmittelauswahl zu einseitig oder die Kalorienreduktion zu radikal ist. Wir haben für Sie Kriterien für sinnvolle Diäten zusammengestellt, die sich an der Expertenleitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) orientieren.

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Fastenkuren

Zeitweiliges Fasten ist seit Jahrhunderten in zahlreichen Religionen Teil der Lebensführung. Heute unterziehen sich jedoch viele dem freiwilligen Nahrungsverzicht mit dem Ziel, Gewicht zu verlieren. Als alleinige Maßnahme zur Gewichtsreduktion ist Fasten allerdings nicht geeignet, der berüchtigte JoJo-Effekt droht. Stellt der zeitlich begrenzte Nahrungsverzicht jedoch einen Bruch mit alten Gewohnheiten dar und geht schrittweise in ein neues, gesünderes Essverhalten über, kann er durchaus Sinn machen.

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Die Autoren von Apfelessig-Diäten zur Gewichtsreduktion argumentieren damit, dass der Essig „entschlackende“ oder „fettverbrennende“ Wirkung hätte und...

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Auf dem Plan steht ausschließlich ein Lebensmittel. Das spart zwar Zeit, weil großteils das Kochen entfällt, führt aber bei längerer Durchführung zu...

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Bekannt ist diese Diät auch unter „Magic Soup“, „Magische Kohlsuppe“ oder „Krautsuppendiät“. Kernbestandteil ist eine Kohlsuppe, die bei ihrer...

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Der Name dieser Fastenkur stammt vom Kurarzt Franz Xaver Mayr (1875–1965). Er war der Überzeugung, dass die meisten gesundheitlichen Störungen mit dem...

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Der deutsche Arzt Dr. Otto Buchinger (1878-1966) begründete das klassische, individuell modifizierte Heilfasten. Als er in Folge einer nicht...

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Modifiziertes Fasten ist eine moderate Variante des Fastens. Man führt dem Körper dabei eine gewisse Grundmenge an Nährstoffen, v. a. Eiweiß,...

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Bei der Null-Diät bzw. dem totalen Fasten verzichtet man vollständig auf feste Lebensmittel. Vorgegeben sind lediglich der Konsum von täglich...

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Das Hauptaugenmerk liegt auf den jeweils im Diätnamen genannten Lebensmitteln. Bei der Reis-Diät gibt es etwa Obst, Gemüse, Fisch oder Fleisch dazu....

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Saftfasten ist eine spezielle Form des Heilfastens, die ebenso wie dieses, der „Entgiftung“ und „Entschlackung“ dienen soll. Eingeleitet wird die Kur...

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Die Fastenkur mit Trink- und Trockentagen geht auf den Fuhrmann Johann Schroth (1798–1856) zurück. Der Huftritt eines Pferdes verletzte ihn schwer am...

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Sie ist das Paradebeispiel einer "Crash-Kur". Das Prinzip: täglich ein Getränk aus
2–3 L Wasser, dem Saft von drei bis sechs Zitronen, 12–24 Löffel...

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Formuladiäten

Eine Formuladiät ist eine Kostform, bei der die Mahlzeiten ganz oder teilweise durch Fertigdrinks ersetzt werden. Diese werden in der Regel mit Wasser oder Magermilch angerührt und in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Formuladiäten sind industriell hergestellte Nährstoffgemische, deren Zusammensetzung rechtlich in sehr engen Grenzen geregelt ist, wodurch sich die einzelnen Produkte untereinander kaum unterscheiden. 

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Almased ist der Name einer Formuladiät auf der Basis von Sojaeiweiß und Magermilchpulver, das in Apotheken erhältlich ist. Wie alle Formuladiäten...

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Herbalife ist ein Direktvertriebssystem, über das Produkte zur Gewichtskontrolle, Nahrungsergänzungen und Kosmetika vertrieben werden. Die...

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myLINE ist ein Ernährungs- und Bewegungsprogramm zur medizinisch begleiteten Gewichtsreduktion, das nur in Arztordinationen angeboten wird. Es wurde...

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Der etwas kryptische Namen "BCM" steht für Body-Cell-Mass (Körperzellmasse). Es ist ein Produkt der  Precon GmbH, eine Abkürzung für „Prevention...

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Slim-Fast ist wohl ein der bekanntesten Formuladiäten. Das Eiweißpulver zum Anrühren der Shakes sowie Riegel sind in Apotheken und Drogeriemärkten...

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Low Carb- und Glyx-Diäten

Mit Atkins fing alles an. In den 1970er Jahren erlebte die eiweißreiche Diät des US-amerikanischen Arztes Robert Atkins den ersten Höhenflug. Dann kamen die Low Fat-Diäten in Mode. Bis in den 1990er Jahren das Atkinsprinzip seine Wiederauferstehung feierte. Zwar war Atkins in der Zwischenzeit verstorben, doch die Neuauflage seines Bestsellers sowie Bücher von Nachahmern wie Pierre Dukan oder Arthur Agatston brachten Low Carb-Diäten wieder auf den (Speise-)Plan.

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Die Atkins-Diät ist eine der ältesten Low Carb-Diäten. Erfunden wurde sie in den 1970er Jahren vom amerikanischen Kardiologen Robert Atkins. Sein Rat:...

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Diese Diät wurde vom französischen Ernährungsmediziner Pierre Dukan Ende der 1970-er Jahre entwickelt. Sie basiert auf einer eiweißreichen Kost und...

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LOGI steht für „Low Glycemic and Insulinemic“, auf Deutsch „niedriger Blutzucker- und Insulinspiegel“. Das Prinzip dieses, vom deutschen...

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Die Lutz-Diät wurde in den 1950er Jahren vom österreichischen Arzt Wolfgang Lutz entwickelt. Sie ist in ihrer Zusammenstellung fettreich und...

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Diese Diät, die fälschlicherweise dem Max-Planck-Institut für Ernährung zugeschrieben wird, kursiert seit Mitte der 1980er Jahre und wird über...

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Die Mayo-Diät basiert v. a. auf der Empfehlung reichlich hart gekochte Eier zu essen – bis zu 20 Stück pro Woche, also etwa vier Eier pro Tag. Darüber...

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Der Erfinder der Montignac-Methode, Politikwissenschafter Michel Montignac, teilt Kohlenhydrate in „gute“ und „schlechte“ ein. Als ehemaliger...

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Die Sears-Diät, auch Zone-Diät genannt, wurde vom US-amerikanischen Biochemiker Barry Sears entwickelt. Sie soll zur Gewichtsreduktion und...

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Der amerikanischen Mediziner Arthur Agatston entwickelte die Atkins-Diät weiter zur South-Beach Diät. Er ergänzte sie um das Glyx-Konzept, wonach...

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Bei der Steinzeit-Diät, auch Paleo Diät genannt, sind nur solche Lebensmittel erlaubt, die schon für unsere Vorfahren in der Steinzeit verfügbar...

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Low Fat Diäten

Low-Fat-Diäten zeichnen sich, wie der Name bereits vermuten lässt, durch eine Reduktion des Fettanteils aus. Während in der üblichen Ernährung ein Fettanteil von bis zu 30 % der Kalorienzufuhr empfohlen wird, ist dieser bei Low-Fat-Diäten auf 10–30 % verringert. Angesichts der deutlich erhöhten Fettzufuhr in der westlichen Durchschnittskost kann dies ein durchaus sinnvolles Konzept zur Gewichtsreduktion sein.

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Unter diesem Titel sind mehrere Bücher mit Diätkonzepten auf dem Markt, die alle den Fettspar-Aspekt gemeinsam haben: nicht mehr als 30 % der täglich...

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Mischkostdiäten

Die Brigitte-Diät ist ein von der Frauenzeitschrift „Brigitte“ erarbeitetes Gewichtsreduktionsprogramm, das bereits seit 1969 besteht. Es ist eine der...

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Sasha Walleczek ist eine aus den Medien bekannte Ernährungsberaterin, die ursprünglich Betriebswirtschaft studierte. Ihre Methode ist als langfristige...

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„Fit for fun“ ist eine deutsche Fitnesszeitschrift, die sich den Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung widmet. Dazu gehört seit Jahren auch die...

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Das Programm „fit10“ wurde von der Ernährungswissenschafterin Christina Lachkovics-Budschedl entwickelt. In ihrem Buch „Kohlenhydrate sind keine...

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Das Programm der drei Ernährungsgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz basiert auf einer energieverminderten, abwechslungsreichen...

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Olivenöl, Pasta, Hülsenfrüchte, (Vollkorn-)Brot, frisches Gemüse, reife Früchte, Fisch, Käse und ab und zu ein Gläschen Rotwein sind typische...

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Der Titel des Programms weckt leicht falsche Hoffnungen. Einfach im Schlaf abnehmen – damit wird man auch hier nicht zum gewünschten Gewichtserfolg...

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Dieses Programm wurde ursprünglich vom Institut für Sozialmedizin der Uni Wien entwickelt. Es wurde wissenschaftlich begleitet und Studien zeigen,...

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Die Methode der Weight Watchers (dt.: Gewichtsbeobachter) ist eines der ältesten Gewichtsreduktionsprogramme. Es stammt aus den USA, wo es 1963 von...

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Rohkostdiäten

In letzter Zeit erfreuen sich Ernährungsformen, die auf Rohkost setzen verstärkter Beliebtheit. Je nach Diät können sich die Definitionen für „Rohkost“ unterscheiden. 
Die einen meinen damit unerhitzte Lebensmittel, die anderen eine Nahrung, die völlig unverarbeitet, unbehandelt und unzerkleinert ist. Die Spannbreite des Anteils an rohen Lebensmitteln reicht je nach Konzept von etwa 70 % bei moderaten Formen bis hin zu ausschließlicher Ernährung mit rohen Lebensmitteln. Der Großteil der Rohkost-Formen ist (ovo)-lakto-vegetarisch oder vegan orientiert. 

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Die Bircher-Benner-Kost versteht sich als "Heilnahrung". Pflanzennahrung wird als Träger eines "hohen Sonnenenergiegehalts" bevorzugt. Daneben sind...

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Mit zwei unterschiedlichen Alternativen wartet die vegetarisch orientierte Schnitzer-Diät auf: "Intensiv-Kost" als Heilnahrung oder "Normalkost" als...

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Sonstige Diäten

Die Blutgruppendiät wurde in den 1990er Jahren vom amerikanischen Naturheilkundler Peter J. D’Adamo entwickelt. Demnach ist die Wirkung einzelner...

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Bei Anhängern des Dinner-Cancellings ist das Abendessen verpönt. Je nach Quelle soll man ab 16 Uhr/17 Uhr/18 Uhr nichts mehr essen und lediglich...

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Ende der 1930-er Jahre entwickelte der deutsche Arzt Joseph Evers die nach ihm benannte Evers-Diät. Er sah die Ursache vieler Zivilisationskrankheiten...

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Bestimmte Lebensmittelinhaltsstoffe werden immer wieder als „Fatburner“ propagiert. Sie sollen die Fettverbrennung im Körper anregen und so den...

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FdH steht für „Friss die Hälfte“ und ist wohl eine der bekanntesten Maßnahmen zur Gewichtsreduktion. Theoretisch nimmt man natürlich mit dieser...

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Weizen wird neuerdings in polemischen Büchern immer öfter verdammt, nicht zuletzt als Dickmacher. Kein Wunder daher, dass bald Diät-Empfehlungen...

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Mit 19 Lebensmitteln, die für ihren Abbau angeblich mehr Energie verbrauchen, als sie liefern, soll das Abnehmen ohne Änderung der...

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Mineralsalz-Mangelzustände führen zu Übergewicht, so die Vertreter der Schüßler-These. Da dem Körper Mineralstoffe fehlen, wird das hormonelle...

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Das Programm wurde von Ernährungswissenschaftern, Sportwissenschaftern und Psychologen als ganzheitliches Konzept entwickelt und man wird von...

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Ein Internet-Betreuungsprogramm, das sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer richtet. Beim Erstellen des Ernährungsplans wird auf die persönliche...

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Trennkost

Trennkostdiäten gehen davon aus, dass der Körper eiweiß- und kohlenhydratreiche Lebensmittel nicht gleichzeitig verdauen kann. Sie argumentieren, dass die beteiligten Verdauungsenzyme dadurch nicht optimal arbeiten können und es zu Gärungsvorgängen im Darm und zu einer Übersäuerung (Azidose) komme. Diese Annahmen sind durch das fortschreitende biochemische Wissen jedoch mittlerweile widerlegt.

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Schlankheit, Schönheit und ein energiegeladenes Leben verspricht "Fit for Life", das vom Ehepaar Harvey und Marilyn Diamond auf Basis der Hay’schen...

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Die Trennkost wurde vom New Yorker Arzt William Howard Hay (1866–1940) zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Er postulierte, dass der Körper...

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RATGEBER

Salamitaktik* zum Wohlfühlgewicht

Ratgeber für Abnehmwillige
Abnehmen ist oft ein schwieriges Unterfangen. Frustriert? Keine Lust auf Sport? Und bei Schwiegermama wartet schon die Torte auf Sie? Wie Sie langfristig Gewicht verlieren und halten,  verrät die neue Broschüre...

Foto: f.eh
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Aktuelle Buchvorstellungen

NEU Aufgedeckt. Gerüchteküche und Ernährungsmythen

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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Für Kinder mit Zöliakie kochen!

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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Wenn das Spiegelbild ein Eigenleben führt

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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NEU Ins Leben starten

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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Das Viva-Mayr Kochbuch

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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Die Molekülchen Küche-Experimente für Nachwuchs-Köche

Autor(en): Bisovsky S, Unterberger
Verlag: Österreichischer Agrarverlag
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 978-3-7040-2350-6.

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