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Koffein: Wirkung und Gesundheitseffekte im Überblick

Der Kaffee am Morgen ist für viele Genussmoment und Wachmacher zugleich. Das liegt u. a. am Koffein und seiner anregenden Wirkung. Doch wer zu viel konsumiert oder besonders empfindlich ist, spürt mitunter unerwünschte Wirkungen wie Nervosität oder Herzrasen. Aber ab wann ist es zu viel? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um Koffein.

Koffein auf einen Blick

Hauptquellen:
Koffein wird vor allem über Kaffee, Tee, Softdrinks, Energy-Drinks sowie Schokolade aufgenommen.

Wirkung:
Koffein reduziert die Müdigkeit und verbessert die Konzentration, Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. Zudem wirkt es im Sport leistungssteigernd. Wie stark diese Effekte ausfallen, ist individuell verschieden. Entscheidend ist u. a., wie stark der Körper an Koffein gewöhnt ist und wie schnell es abgebaut wird. Letzteres ist etwa genetisch beeinflusst, wird durch Rauchen beschleunigt oder durch hormonelle Verhütungsmittel sowie eine Schwangerschaft verlangsamt.

Nebenwirkungen:
Bei übermäßigem Konsum kann Koffein Nervosität, Angst, Erregbarkeit, Schlafstörungen sowie Schweißausbrüche, Herzrasen und erhöhten Blutdruck begünstigen. Manche Menschen reagieren besonders empfindlich auf Koffein und profitieren von einer geringeren Aufnahme.

Sichere Werte:
Für gesunde Erwachsene gelten laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Einzeldosen von bis zu 200 mg Koffein sowie bis zu 400 mg pro Tag als unbedenklich. Für Schwangere sind 200 mg pro Tag sicher. Für unter 18-Jährige gelten 3 mg/kg Körpergewicht als täglich tolerierbare Obergrenze.

[EFSA, 2015; van Dam et al., 2020]

Was ist Koffein und wo ist es enthalten?

Koffein ist ein Alkaloid und kommt in einer Vielzahl von Pflanzen vor. Es gehört zur Gruppe der Purinalkaloide, genauer gesagt zu den Methylxanthinen. Koffein ist das 1,3,7-Trimethylxanthin [EFSA, 2015; Song et al., 2024]. Die bekanntesten natürlichen Lieferanten sind Kaffeebohnen, Teeblätter, Kakaobohnen und die Kolanuss [EFSA, 2015]. Ihr Konsum weist eine jahrhundertelange Geschichte auf. Eine verhältnismäßig junge Quelle für Koffein sind Energy-Drinks. Laut Erhebungen der EFSA ist Kaffee die überwiegende Koffeinquelle bei Erwachsenen. Eine Ausnahme ist das Vereinigte Königreich, wo Tee nach wie vor den ersten Platz einnimmt [EFSA, 2015]. In Österreich liegen Kaffee und Tee nach Wasser an zweiter Stelle der am häufigsten konsumierten Getränke [Rust et al., 2017]. Bei Kindern ist meist Schokolade die Koffeinquelle Nr. 1 [EFSA, 2015].

Wie wirkt Koffein im Körper?

Im Laufe des Tages sammelt sich im Gehirn ein Stoff namens Adenosin an, der zunehmend müde macht. Koffein ähnelt Adenosin in seiner Struktur und kann daher an dessen Rezeptoren andocken. Dadurch blockiert es die ermüdende Wirkung und wirkt anregend [van Dam et al., 2020].

Die Wirkung von Koffein ist nach 15 Minuten bis zwei Stunden am stärksten. Wie lange sie anhält, ist individuell verschieden. Rauchen kann den Koffeinstoffwechsel beispielsweise beschleunigen, während ihn die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder eine Schwangerschaft verlangsamen. Zudem ist es auch genetisch bedingt, wie schnell man Koffein abbaut [Grzegorzewski et al., 2022]. Wird Koffein später am Tag konsumiert, kann das die Einschlafzeit mitunter verlängern und die Schlafqualität beeinträchtigen. Es kann das zentrale Nervensystem also scheinbar noch viele Stunden anregen, nachdem der stärkste Effekt bereits abgeklungen ist [van Dam et al., 2020].

Bei moderatem Koffeinkonsum, d. h. Einzeldosen von 50–200 mg bzw. bis zu 400 mg pro Tag, werden ihm positive Eigenschaften zugeschrieben. Dazu zählen etwa mehr Energie, bessere Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. Außerdem wird Koffein im Ausdauersport eingesetzt, weil es leistungssteigernd wirkt.

Bei übermäßigem Konsum kann sich Koffein allerdings auch negativ auswirken und z. B. Nervosität, Angst, Erregbarkeit, Schlafstörungen sowie Schweißausbrüche und Herzrasen auslösen. Wird über einen längeren Zeitraum mehr Koffein aufgenommen als maximal empfohlen, kann das zu Herz-Kreislauf-Problemen wie erhöhtem Blutdruck führen. Darüber hinaus gibt es koffeinempfindliche Personen, die generell weniger vertragen als andere Menschen und von einem angepassten Konsum profitieren [BfR, 2026; EFSA, 2015].

Wieviel Koffein ist sicher?

Wer sich fragt, ab wann es zu viel Koffein ist, findet Orientierung in der Sicherheitsbewertung der EFSA. Sie hat mögliche Zusammenhänge zwischen täglichem Koffeinkonsum und gesundheitsschädlichen Auswirkungen zuletzt 2015 umfassend geprüft. Die Kernaussagen [EFSA, 2015]:

  • Mit Ausnahme von Schwangeren und Stillenden gilt für gesunde Erwachsene (18–65 Jahre): Pro Tag sind 400 mg Koffein (rund 5,7 mg/kg Körpergewicht) sicher. Dabei sind bis zu 200 mg als Einzeldosis oder innerhalb kurzer Zeit verträglich – damit sind etwa Lern- oder Sportsessions gemeint.
  • In der Schwangerschaft und in der Stillzeit haben bis zu 200 mg Koffein pro Tag keine negativen Folgen.
  • Für Kinder (3–10 Jahre) und Jugendliche (10–18 Jahre) gelten 3 mg/kg Körpergewicht als täglich tolerierbare Obergrenze.
  • Wenn Koffein kurz vor dem Schlafengehen aufgenommen wird, können Einzeldosen von 100 mg bei manchen Erwachsenen das Einschlafen verzögern und die Schlafdauer verkürzen.
  • Bis zu 200 mg Koffein auf einmal oder während Partynächten zeigen keine nachteiligen Wechselwirkungen mit moderatem Alkoholkonsum (bis 0,8 ‰ Blutalkohol) oder typischen Inhaltsstoffen von Energy-Drinks wie Taurin und Glucuronolacton. Zum Vergleich: Zwei Dosen (à 250 ml) eines typischen Energy Drinks enthalten 160 mg Koffein.

Eine Veranschaulichung für der Alltag – 400 mg Koffein entsprechen etwa:

  • 7 Tassen schwarzem Tee
  • 3,5 Tassen Filterkaffee
  • 5 Espressi
  • 5 Dosen Energy-Drink (à 250 ml)
  • 11 Dosen Cola (à 330 ml)

Besondere Vorsicht ist bei Kindern und Jugendlichen geboten. Die für sie täglich tolerierbare Obergrenze von 3 mg/kg Körpergewicht entspricht bei einem Kind mit 20 kg einer Tagesobergrenze von 60 mg Koffein. Das kann etwa mit einer Dose Cola (à 330 ml), einem Häferl Kakao und ein paar Stück Milchschokolade zusammen erreicht sein. Ein 65 kg schwerer Jugendlicher liegt mit zweieinhalb Dosen Energy-Drinks à 250 ml bei seiner maximalen Dosis von 195 mg Koffein.

Koffeingehalt in Lebensmitteln

Lebensmittel

Durchschnittlicher Koffeingehalt*

Gebrühter Kaffee/Filterkaffee

113 mg/250 ml Tasse

Espresso

80 mg/60 ml Tasse

Instant-Kaffee

113 mg/250 ml Tasse

Entkoffeinierter Kaffee

4,5 mg/250 ml Tasse

Schwarztee

55 mg/250 ml Tasse

Grüntee

38 mg/250 ml Tasse

Matcha Latte

48 mg/1,5g Matchapulver

Cola

35 mg/330 ml Dose

Eistee

18 mg/330 ml Dose

Energy-Drinks

80 mg/250 ml Dose

Kakaomilch

8-35 mg/200 ml

Zartbitterschokolade

50 mg/100 g

Vollmilchschokolade

20 mg/100g

Quelle: AGES, 2025; BfR, 2026; EUFIC, 2025; Kochmann et al., 2020; *die Angaben sind Näherungswerte, da der Koffeingehalt je nach Rohstoff, Zubereitungsart und Rezeptur teilweise stark schwankt.

In der EU müssen Getränke, denen mehr als 150 mg/l Koffein zugesetzt wurden, gemäß der EU-Lebensmittelinformationsverordnung 1169/2011 mit folgendem Hinweis versehen werden: „Erhöhter Koffeingehalt. Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen“. Zusätzlich muss die Menge an Koffein in mg/100ml angegeben werden. Ähnliche Vorschriften gelten auch für Nahrungsergänzungsmittel mit zugesetztem Koffein [ÖLMB, 2026]. Energy-Drinks sind im Österreichischen Lebensmittelbuch definiert als alkoholfreie Erfrischungsgetränke, denen mindestens 150 mg/l Koffein zugesetzt wurden [ÖLMB, 2026]. Das bedeutet: Sie müssen per Definition immer so gekennzeichnet sein.

Diskussion rund um Energy-Drinks für Jugendliche

Die letzte vorliegende europaweite Konsumabschätzung zu Energy-Drinks aus dem Jahr 2013 erhob Konsumfrequenz und Konsummenge pro Anlass. Sie zeigte: Rund 8 % aller Jugendlichen tranken regelmäßig Energy-Drinks, d. h. 4–5-mal pro Woche. Die als sicher geltenden Koffeinmengen wurden damit allein durch Energy-Drinks nicht überschritten. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass Koffein zusätzlich auch über Kaffee, Tee, Cola oder Schokolade aufgenommen werden kann. Ebenfalls rund 8 % tranken bei einzelnen Gelegenheiten große Mengen von über 1 L. Damit werden die empfohlenen Höchstwerte deutlich überschritten. Unklar ist jedoch, wie oft dieser akute Konsum vorkam. Regelmäßiger Konsum und größere Mengen auf einmal wurde bei etwa 3 % aller Jugendlichen festgestellt [Zucconi et al., 2013]. Die Konsummuster reichen somit von unproblematisch bis hin zu potenziell bedenklich. Festzuhalten ist jedoch, dass der überwiegende Anteil an Jugendlichen – über 90 % – den Daten zufolge Energy Drinks mit Maß und Ziel konsumiert.

Ob chronisch hoher Energy-Drink-Konsum bei Jugendlichen das Herz-Kreislauf-System nachweislich belastet, untersuchten das deutsche Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) und die Charité Berlin 2025, mit der EDKAR-Studie. Untersucht wurden 15- bis 18-Jährige, die ihre empfohlene Koffein-Obergrenze allein durch Energy-Drinks seit mindestens einem Jahr überschritten hatten. Zwischen diesen Hochverzehrern und einer Kontrollgruppe von Jugendlichen, die keine Energy-Drinks und darüber hinaus auch nahezu kein Koffein aus anderen Nahrungsquellen aufnahmen, wurden keine messbare Unterschiede in der Herzgesundheit festgestellt [BfR, 2026; Menzel et al., 2025]. Mit weiterer Forschung wäre zu klären, inwiefern sich die Gesundheitsparameter über einen längeren Zeitraum verändern.

Laut Prognosen von Statista nimmt die Beliebtheit der Energy-Drinks weltweit stetig zu [Statista, 2026]. Vor diesem Hintergrund wird immer wieder diskutiert, ob Steuern oder Verkaufsverbote an Minderjährige sinnvoll wären. In Ländern wie Litauen und Polen gelten solche Regelungen [Verbraucherzentrale, 2025; European Union, 2025]. Ob diese Maßnahmen tatsächlich eine Konsumreduktion bewirken, ist aufgrund der begrenzten Datenlage jedoch unklar [Granda et al., 2025; Wierzejska et al., 2025]. Für viele Jugendliche bilden derartige Verbote im Alltag, u. a. wegen unzureichender Alterskontrollen im Handel oder der Beschaffung über Erwachsene, ohnedies keine vollständige Barriere [Wierzejska et al., 2025]. Basierend auf der Sicherheitsbewertung von Koffein im Jahr 2015 sieht die Europäische Kommission aktuell keine weiteren regulatorischen Maßnahmen vor [European Union, 2025].

Koffein als Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel mit Koffein sollen etwa beim Lernen oder Sport die Konzentration oder Leistungsfähigkeit steigern. Auch hier gelten die üblichen Mengen als sicher: Bis zu 200 mg Koffein als Einzeldosis bzw. 400 mg über den Tag verteilt. Zur Vorsicht rät das BfR allerdings bei losem, selbst abzuwiegendem Koffeinpulver. Aufgrund der geringen Mengen, die von Küchenwaagen nur schwer erfasst werden, besteht ein erhebliches Risiko versehentlich zu viel aufzunehmen [BfR, 2026]. Tabletten enthalten festgelegte Mengen und sind daher leichter in der Handhabung .

Macht Koffein abhängig?

Neben der Frage nach sicheren Mengen, wird bei Koffein auch die Frage nach potenzieller Abhängigkeit diskutiert. In der aktuellen Internationalen Klassifikation von Krankheiten (ICD11) wird im Gegensatz zur vorherigen Version keine Koffeinabhängigkeit mehr angeführt [WHO, 2026]. Eine Abhängigkeit lässt sich somit nicht offiziell diagnostizieren. Es ist dennoch allgemeiner wissenschaftlicher Konsens, dass regelmäßiger Koffeinkonsum zu einer erhöhten Toleranz führt und bei gleichbleibendem Konsum weniger stark wirkt. Außerdem können bei fehlender Aufnahme zeitlich begrenzt Kopfschmerzen, Müdigkeit und geringere Aufmerksamkeit auftreten [BfR, 2026]. Das ist nicht widersprüchlich. Eine Gruppe an Forschenden nennt die Freisetzung von Dopamin in einer speziellen Hirnregion, dem ventralen Striatum, als eines der wesentlichen Kriterien für eine Substanzabhängigkeit. Koffein löst in dieser Hirnregion jedoch keine erhöhte Dopaminausschüttung aus. Entscheidend ist, zwischen vorübergehender körperlicher Anpassung und einer Suchterkrankung mit Kontrollverlust, Konsum trotz schädlicher Folgen und starker Priorisierung des Konsums zu unterscheiden. Bei Koffein treten diese Muster nicht auf [Heinz et al., 2019].

Kaffee und verringertes Demenzrisiko: Hinweise, aber keine Beweise

Beobachtungsstudien liefern Hinweise darauf, dass Koffein präventiv gegen bestimmte neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer und Demenz wirken kann. Mechanistisch erklärbar ist ein Schutz der Nervenzellen u.a. durch die Reduktion von Entzündungsprozessen, oxidativem Stress und ungünstigen Eiweißablagerungen im Gehirn [Finta et al., 2026; Zhang et al., 2026]. Zum Thema Demenzrisiko wurde Anfang 2026 eine Beobachtungsstudie mit über 130.000 Teilnehmenden und einer Follow-Up-Periode von 43 Jahren veröffentlicht. Die ausgeprägtesten schützenden Effekte zeigten sich bei einer moderaten täglichen Aufnahme von etwa 2-3 Tassen koffeinhaltigem Kaffee oder 1-2 Tassen Tee. Das Risiko für Demenz war um 18 % niedriger als in der Gruppe, die keinerlei koffeinhaltige Getränke konsumierte [Zhang et al., 2026, DGN, 2026]. Ein kausaler Zusammenhang durch randomisierte, kontrollierte Studien wurde bisher allerdings nicht belegt.

Fazit

Als Genussmittel hat Koffein lange Tradition und wird in üblichen Mengen nicht nur gut vertragen, sondern auch im Ausdauersport für seine leistungssteigernden Effekte geschätzt. Mitunter kann Koffein auch helfen, länger geistig fit zu sein. Für gesunde Erwachsene gelten bis zu 400 mg Koffein pro Tag als sicher. Für sensible Personengruppen wie Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche oder besonders koffeinempfindliche Personen werden niedrigere Mengen empfohlen.

Literatur

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Kaffee, Energy Drinks oder Koffeinpulver: Muntermacher mit gesundheitlichen Risiken? (Stand: 05.01.2026) https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/fragen-und-antworten-zu-koffein-und-koffeinhaltigen-lebensmitteln-einschliesslich-energy-drinks/ (19.02.2026).

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): Demenzschutz durch Kaffee – was ist bekannt? (Stand: 27.02.2026) https://www.dgn.org/artikel/demenzschutz-durch-kaffee-was-ist-bekannt (Zugriff: 24.06.2026).

European Food Safety Authority (EFSA), Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA):  Scientific Opinion on the safety of caffeine. EFSA Journal 13(5): 4102 (2015).

Europäischer Rat für Ernährungsinformationen (EUFIC): Koffeingehalt in verschiedenen Lebensmitteln und Getränken (Stand: 03.10.2024) https://www.eufic.org/de/gesund-leben/artikel/koffeingehalt-in-verschiedenen-lebensmitteln-und-getraenken (Zugriff: 19.02.2026).

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Finta H. et al.: Bioactive Compounds in Coffee: Metabolism, Bioavailability and Health Effects-A Review. Molecules. 31(9): 1404 (2026).

Granda D et al.: Before and after the ban: energy drink consumption among physically active Polish youth. Biol Sport. 42(4): 381-392 (2025).

Grzegorzewski J et al.: Pharmacokinetics of Caffeine: A Systematic Analysis of Reported Data for Application in Metabolic Phenotyping and Liver Function Testing. Front Pharmacol. 12: 752826 (2022).

Heinz A et al.: Addiction theory matters—Why there is no dependence on caffeine or antidepressant medication. Addict Biol. 25(2): e12735 (2019).

Kochmann J et al.: Health Benefits and Chemical Composition of Matcha Green Tea: A Review. Molecules. 26(1): 85 (2020).

Menzel et al.: Chronic high consumption of energy drinks and cardiovascular risk in adolescents-results of the EDKAR-study. Eur J Epidemiol. 40(11): 1355-1368 (2025).

Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES): (Stand: 16.12.2025). https://www.ages.at/mensch/ernaehrung-lebensmittel/rueckstaende-kontaminanten-von-a-bis-z/koffein (Zugriff: 19.02.2026).

Österreichisches Lebensmittelbuch (ÖLMB): 3. Energie-Getränke (Energy Drinks). https://www.lebensmittelbuch.at/lebensmittelbuch/b-26-erfrischungsgetraenke  (Zugriff: 19.02.2026).

Rust P, Hasenegger V, König J: Österreichischer Ernährungsbericht 2017. Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Wien (2017).

Song X et al.: Caffeine: A Multifunctional Efficacious Molecule with Diverse Health Implications and Emerging Delivery Systems. Int J Mol Sci. 25(22): 12003 (2024).

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Wierzejska RE et al.: Consumption of Energy Drinks and Attitudes Among School Students Following the Ban on Sales to Minors in Poland. Nutrients 17(19): 3167 (2025).

Zhang et al.: Coffee and Tea Intake, Dementia Risk, and Cognitive Function. JAMA. e2527259 (2026).

Zucconi S et al.: Gathering consumption data on specific consumer groups of energy drinks. Supporting Publications 10(3): EN-394 (2013).